Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Lohnunternehmer organisierten Grundfutter für Landwirte
Die vergangenen Monate waren in den meisten Regionen Österreichs von fehlenden Niederschlägen und Trockenheit stark geprägt. Viele Lohnunternehmer organisierten deshalb für die Landwirte Grund-futter, um den Tierbestand versorgen zu können. Sie kontaktierten Betriebe aus Ackerbauregionen die Nutzung von Körnermais als Silomais zu ermöglichen. Die Bereitschaft der Landwirte war überaus groß. So konnten großen Mengen an Silomais aus der jeweiligen Region gewonnen werden.
Die Einsatzketten waren im lokalen Bereich mit klassischen Traktorgespannen und für etwas größere Entfernungen mit LKW-Sattelzugaufleger unterwegs. Eine wichtige Rolle nahm die Gewinnung von Maisrundballen ein, wo Lohnunternehmer mit ihren Pressen Rundballen fast rund um die Uhr anfertigten. Diese Ballen werden in den nächsten Wochen zu den Rinderhaltern gebracht, damit die Futternot aus der fehlenden Grünlandernte vom zweiten bis vierten Schnitt und einer dürftigen Silomaisernte kompensiert werden können.
Die hohen Umgebungstemperaturen bei der Ernte forderte vollen Einsatz. So mussten Arbeitsvorgänge zeitig in der Früh nach der nächtlichen Abkühlung vorgenommen werden. Zur vereinfachten Abwicklung für die Landwirte erfolgte von einzelnen Lohnunternehmern auch der Ein- und Verkauf von Silomais. Wichtig ist eine ausreichen-de Dokumentation der Herkunftsbetriebe, damit im Zuge von AMA-Kontrollen keine ungewollten Überraschungen entstehen können. Mit der BAES wurde eine vereinfachte Vorgehensweise beim Registrieren als Futtermittelhändler vereinbart, wo Lohnunternehmen vorübergehend einen Ein- und Verkauf vornehmen mussten.
Die Leistungen von Lohnunternehmen sind eine wichtige Unterstützung für Landwirte und sichern die österreichischen Produktion. Die VLÖ bedankt sich bei allen Lohnunternehmern im Namen der Landwirte für die perfekte Abwicklung und den geleisteten Einsatz.
Pflanzenbau-Tipps für den Herbstanbau
Bei den Herbstsaaten für Raps, Gerste, Weizen, Triticale und Roggen wird bereits im Herbst der Grundstein für eine optimale Entwicklung der Bestände über den Winter und damit für stabile hohe Erträge gelegt.
Raps
ist eine sehr interessante Kultur, die pflanzenbaulich hohe Ansprüche stellt. Regelmäßige Kontrollen des Schädlingsbefalles (Rapserdfloh, Larve der Rübsenblattwespe und Schneckenbefall) sind notwendig und im Sinne des integrierten Pflanzenschutzes auch erwünscht. Beim Auftreten von Schädlingen über der Schadschwelle muss eine Maßnahme gesetzt werden. Diese Schadschwellen kann man entweder selbst kontrollieren und als Hilfestellung kann man auch das Auftreten der Schädlinge im „Warndienst-Portal“ auf www.warndienst.at der Landwirtschaftskammern abfragen. Hier sind Insektizide entsprechend ihrer Registrierung anzuwenden (Beispiele: Cybigon forte, Decis forte, Karate Zeon, …)
Beim Auftreten hat sich zumindest als Abschlussmaßnahme im Herbst die Ausbringung eines teilsystemischen Insektizides (Carnadine) bewährt; auch um mögliche Larven unter Kontrolle zu halten. Weiters ist die Anwendung eines leistungsfähigen Azols ab dem 6 bis 7 Blattstadiums (Blätter sollen gut entwickelt) sein notwendig. Damit erreicht man eine verbesserte Wurzelentwicklung, eine kürzere Sprosslänge und eine verbesserte Winterfestigkeit des Rapsbestandes (Wirkstoffe sind dabei Tebuconazol, Metconazol, Propioconazol, …) in verschiedenen Produkten. Bei sehr üppigen Beständen sind auch Produkte möglich, die Wuchsregler enthalten (Bsp.: Carax).
LOHNUNTERNEHMEN Image Award 2026 in Deutschland – Teilnehmer aus Österreich erwünscht
Jetzt für den LOHNUNTERNEHMEN Image Award 2026 bewerben
Welche Lohnunternehmen überzeugen ihre Kunden besonders? Der Image Award zeichnet Unternehmen aus, die durch hohe Kundenzufriedenheit und exzellenten Service überzeugen. Grundlage der Auszeichnung ist eine unabhängige Kundenbefragung. Mitmachen können Mitglieder der Lohnunternehmerverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit für die teilnehmenden Lohnunternehmen, über den Basis-Fragenkatalog der Umfrage hinaus auch drei eigene, individuelle Fragen hinzuzufügen und so zusätzliche Aspekte abzufragen.
Neben der Chance auf eine Auszeichnung profitieren die teilnehmenden Lohnunternehmen v.a. durch die Auswertung von wertvollen Einblicken in die Wahrnehmung und Zufriedenheit ihrer Kunden. Diese Auswertung kann Ihnen als Basis der Weiterentwicklung Ihres Unternehmens dienen.
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Lohnunternehmer-Aktuell, Ausgabe Oktober 2026
- Aus der Verbandsarbeit
- Lohnunternehmer organisiert Grundfutter
- Anmeldung zur DeLuTa-Reise 2026
- In der Krise flüssig bleiben
- Zukunft der Rübenproduktion
- Forstunternehmer auf der Holzmesse Klagenfurt
- Pflanzenbautipps zum Herbstanbau
- Winterdienst ist Versicherung für Kunden
- Ausschreibung Zertifizierung Biomasse
- Weiterbildungsangebote im Forstbereich
- Zentralschmierung: Wenn jede Minute zählt
- Einsatzkalkulation Kompaktbagger
- Österreichische Pflanzenschutztage 2026
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Ausbildung Agrarservicemeister in Triesdorf: Start Lehrgang am 2. Nov. 2026
Heute die Weichen für Morgen stellen – Fortbildung zahlt sich aus
Im Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf, Bayern startet jeweils im November ein neuer Lehrgang. In 20 Schulungswochen, qualifizieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf neue Tätigkeits- und Verantwortungsfelder in Lohnunternehmen – sei es die Ausbildereignung, Hochschulzugangsberechtigung, fachspezifische oder ökonomische Themen.
Hoher Praxisbezug
Ein hoher Praxisbezug und fundierte Grundlagen geben den Lehrgangsteilnehmern das Rüstzeug zur Führung eines erfolgreichen Unternehmens. Der Umgang mit Zahlen und Fakten steht neben den technischen und pflanzenbaulichen Kenntnissen im Mittelpunkt. Zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen ist eine bestmögliche Qualifizierung die wichtigste Investition für die Zukunft.
Zielgruppe
Interessierte Fachkräfte und Mitarbeiter von Lohnunternehmen bzw. von Pflanzenbaubetrieben mit Agrarservice-Angeboten.
Ausbildung auf drei Blöcke verteilt
Das Programm führt in 20 Wochen berufsbegleitend zur Meisterprüfung. Die Kurswochen sind auf drei Blöcke verteilt.
Block I: Im ersten Winter (Start am 2. Nov. 2026 bis Anfang April 2028)
Block II: Im Sommer (2 Wochen)
Block III: Im zweiten Winter (6 Wochen, verteilt von November bis März)
Von den Besuchern werden der Erfahrungsaustausch und die Erarbeitung von Lösungen für die Praxis sehr geschätzt.
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Neuer Beratungsschwerpunkt Biomassezertifizierung der VLÖ
Seit einigen Jahren ist die Zertifizierung von Biomasse ein ständiger Begleiter für viele unserer Mitgliedsbetriebe. Gewünscht hat sich das keiner – gemacht werden muss es trotzdem. Möchte man also zu Betrieben oder Heiz(kraft)werken liefern, die eine Zertifizierung benötigen, bleibt einem nichts übrig, als diese zu machen. Viele Betriebe wissen aber dann nicht was und wie das Ganze umzusetzen ist. Da die Zertifizierungsstellen als „Kontrollstellen“ keine Beratungen anbieten und durchführen dürfen, bleiben die betroffenen Betriebe oftmals alleine stehen ohne zu wissen, wie man weiter kommt. Wo also bekommt man eine Beratung und Unterstützung? Eine Möglichkeit wäre die Inanspruchnahme bzw. Beauftragung von speziellen Beratern, die sich auf diese Thematik spezialisiert haben. Diese Variante ist meist mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden.
Eine interessante Alternative wäre, sich bei uns zu melden. Wir – die VLÖ – haben uns mit der Unterstützung der Betriebe beim Thema „Zertifizierung von Biomasse“ einen neuen Schwerpunkt in der Beratung gesetzt. Das Ziel ist es, unsere Mitglieder bei der Wahl des passenden Systems (SURE, PEFC) zu unterstützen und die erforderlichen Unterlagen für die Zertifizierung bestmöglich mit den Betrieben aufzubereiten um eine optimale Vorbereitung auf die bevorstehenden Audits gewährleisten zu können. Dafür gibt es von uns Mustervorlagen für die Massenbilanz, das Qualitätsmanagementhandbuch und viele weiter Unterlagen die für die Zertifizierung notwendig sind.
Für die Betriebe sollten die Zertifizierungen und Audits in Zukunft keine Belastung mehr, sondern ein Selbstläufer werden. Somit sollte einer reibungslosen Zertifizierung nichts mehr im Wege stehen.
Wenn Sie Interesse haben, oder Hilfe benötigen, melden Sie sich bitte einfach bei uns im Verbandsbüro oder direkt bei mir per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0676/55 311 20.
































































































































