Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Internationale Holzmesse Klagenfurt, 2.-5. Sep. 2026
Von 2. bis 5. September 2026 wird Klagenfurt erneut zum Treffpunkt der internationalen Forst- und Holzbranche. Mehr als 500 Aussteller aus 20 Nationen präsentieren auf dem Messeduo der Holzmesse und Holz&Bau aktuelle Technologien und Neuheiten in Mittel- und Südosteuropa.
Hier finden Sie auf einer Ausstellungsfläche von 50.000 Quadratmetern alle Marktführer und die neuesten Trends.
Mit über 21.000 Fachbesuchern, davon mehr als 1/3 aus dem Ausland, an vier Tagen ist die „Internationale Holzmesse Klagenfurt“ die tonangebende Fachmesse für die Forst und Holzwirtschaft.
Forstunternehmer im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Forstunternehmern, die mit modernster Technik wichtige Aufgaben von der Holzernte bis zum Transport übernehmen und damit einen wesentlichen Beitrag zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder leisten.
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LOHNUNTERNEHMEN Image Award 2026 in Deutschland – Teilnehmer aus Österreich erwünscht
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Welche Lohnunternehmen überzeugen ihre Kunden besonders? Der Image Award zeichnet Unternehmen aus, die durch hohe Kundenzufriedenheit und exzellenten Service überzeugen. Grundlage der Auszeichnung ist eine unabhängige Kundenbefragung. Mitmachen können Mitglieder der Lohnunternehmerverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit für die teilnehmenden Lohnunternehmen, über den Basis-Fragenkatalog der Umfrage hinaus auch drei eigene, individuelle Fragen hinzuzufügen und so zusätzliche Aspekte abzufragen.
Neben der Chance auf eine Auszeichnung profitieren die teilnehmenden Lohnunternehmen v.a. durch die Auswertung von wertvollen Einblicken in die Wahrnehmung und Zufriedenheit ihrer Kunden. Diese Auswertung kann Ihnen als Basis der Weiterentwicklung Ihres Unternehmens dienen.
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Verzichten Sie auf nicht kostendeckende Preise!
Liebe Mitglieder, geschätzte Lohnunternehmerinnen und Lohnunternehmer,
in Zeiten härteren Wettbewerbs werden Verrechnungspreise verstärkt diskutiert. Manche Kunden, aber auch Anbieter feuern den Wettbewerb um Dumpingpreise bewusst an. Verzichten Sie bitte auf dieses grausame Spiel!
Es verliert dabei jeder: Zuerst der Anbieter, später der Kunde, denn der Leistungserbringer muss sein Qualitätslevel reduzieren. Es entsteht folglich ein Verlust an Zuverlässigkeit, Arbeitsqualität und Serviceorientierung. Professionelle Dienstleister treten dafür ein, dass sie eine hochwertige Arbeit zu reellen Preisen und nicht zu Schleuderangeboten bieten. Wie funktioniert das, wenn neue Maschinen im Einsatz sind, eine professionelle Arbeit erbracht wird und das zu „Billigpreisen“ erfolgen soll? Viele fragen sich, wie kann das für die nächsten Jahre gehen? Jüngere Unternehmer, oder dort wo der Wettbewerb besonders hart läuft, lassen sich manche Anbieter zum Dumping locken. Nach näherer Betrachtung kommt man meist dahinter und stellt Erkenntnisse dazu fest. Es könnte sein, dass die Fahrer nicht zur Sozialversicherung angemeldet sind, eine Feldrandabrechnung erfolgt, der Unternehmer aus seiner pauschalierten Landwirtschaft zuschießt, möglicherweise Bauland verkauft hat und daraus erzielte Einnahmen zur Finanzierung von Maschinen dienen.
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Maissilierung – die Ernte entscheidet über die Silagequalität
Die Qualität einer Maissilage wird durch Sortenwahl und Kulturführung und Witterung vorbestimmt. Einen entscheidenden Einfluss hat aber auch die Erntetechnik. Ziel ist es, perfekt konservierte, hoch verdauliche Maissilagen mit guter aerober Stabilität zu erzeugen.
Der richtige Trockenmassegehalt (TM)
Der optimale Erntezeitpunkt liegt bei einem Trockenmassegehalt der Gesamtpflanze von 32 bis 38 %. In diesem Bereich ist die Stärkeeinlagerung bereits beendet und es erfolgt nur mehr die Trocknung. Bei höheren TM-Gehalten sinken Verdichtbarkeit und Verdaulichkeit der Pflanzen sehr rasch.
Zur Einschätzung des Trockenmassegehaltes bedient man sich der Körner und der Restpflanze. Befindet sich die Milchlinie etwa im letzten Drittel des Korns und sind die Körner von außen mit dem Fingernagel noch eindrückbar, nähert sich der Bestand häufig dem optimalen Erntefenster. Dabei sind die inneren Körner noch etwas in Milch. An der Restpflanze sind maximal 3 Blätter vertrocknet.
Am genauesten ist die Trockenmasseanalyse im Labor. Man kann aber auch zuhause die Trockenmasse bestimmen. Dazu wird eine repräsentative Pflanze gehäckselt, und 100 g davon in einer Mikrowelle bei ca. 450 Watt für 3 Mal
4 Minuten getrocknet. Die Rückwaage ist der Trockenmassegehalt in Prozent. Alternativ kann man auch mit der Heißluftfritteuse 100 g über 45 Minuten bei 120°C trocknen.
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Anhaltspunkte zur Preisfindung für Silomais 2026
Für Silomais gibt es keine Preisnotierungen. Daher orientiert sich die Preisfindung vor allem an den Preiserwartungen für Körnermais und den eingesparten Trocknungskosten. Da bei der Nutzung der gesamten Pflanze deutlich mehr Nährstoffe vom Feld abgeführt werden als bei der Ernte von Körnermais, beeinflussen auch die Düngerkosten die Preisbildung. Beim Kauf oder Verkauf ab Feld ist darüber hinaus eine möglichst realistische Einschätzung des zu erwartenden Ertrages entscheidend.
Preisschwankungen zu erwarten
Im Gegensatz zu den Vorjahren bestehen heuer ungewöhnlich viele Unsicherheitsfaktoren. Die ersten Preisbildungen für Körnermais der Ernte 2026 liegen derzeit bei rund 260 Euro pro Tonne inklusive MwSt., wobei in den nächsten Wochen mit stärkeren Preisschwankungen gerechnet werden muss. Die Bestände präsentieren sich aufgrund der bislang schwierigen Witterungsbedingungen bereits jetzt sehr unterschiedlich. Der weitere Witterungsverlauf wird den Maisertrag und damit das regionale Angebot sowie die regionale Nachfrage noch weiter maßgeblich beeinflussen.
Gleichzeitig ist die Entwicklung auf den Vorleistungsmärkten durch geopolitische Entwicklungen, internationale Handelsströme und die weltweite Düngemittelverfügbarkeit deutlich volatiler geworden.
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