Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Kalkung: Bis zu 20 Tage länger Wasser für die Pflanzen in Trockenzeiten
Die Trockenheit im Sommer und die Aussichten auf den Herbst zeigen weiterhin trockenere Tage und Wochen – da zählt jeder Tropfen! Daher kommt es darauf an, dass der Boden Niederschläge rasch aufnimmt und tief im Speicher hält.
Ein Praxisversuch auf Weizen belegte eindrucksvoll, was flach eingearbeiteter Branntkalk an der Oberfläche bewirken kann: Durch den leicht löslichen Branntkalk werden in den obersten Bodenzentimetern blitzschnell Calcium-Ionen frei. Sie verbinden Ton und Humus zu stabilen Krümeln. Bis zu 60% höhere Wasseraufnahme: Auf der Fläche mit seicht eingearbeitetem Branntkalk versickerte das Wasser um bis zu 60% schneller als auf dem unbehandelten Boden.
Schutz vor Verschlämmung: Die Bodenaggregate bleiben stabil, die Poren verkrusteten nicht und das Wasser fließt bei Regen nicht ungenutzt ab.
Silomaisernte und Grundfutterversorgung aufgrund Futterverknappung
Die Silomaisernte hat heuer sehr früh gestartet. Ausbleibende Niederschläge und das warme Wetter tragen dazu bei, dass der Silomais um 3 bis 4 Wochen früher geerntet wird. Achten Sie bei der Ernte auf den Reifegrad von Pflanze und Maiskolben. Die Aufschließung des Maiskorns muss an die Erntebedingungen abgestimmt sein. Leicht frühere Erntetermine bieten aus Sicht der Verdauung Vorteile. Ein TS-Gehalt von 32 bis 35% und eine Schnitthöhe von 20-30 cm wird angestrebt.
In den Bundesländern NÖ, OÖ, Burgenland und Steiermark kommt es in der Futterernte zu massiven Ausfällen. Das fehlende Grundfutter muss durch Silomais ersetzt werden. Eine Reduktion der Rinderbestände und der Zukauf von Grundfutter gelten als Alternativen.
Grundfutteranalyse: Zur Ermittlung der Inhaltsstoffe im Grundfutter kommt der Futtermittelanalyse eine wesentlich höhere Bedeutung zu. Betriebe mit hohen Milchleistungen müssen zur Sicherstellung ihres Leistungsniveaus das Grundfutter durch Kraftfutter entsprechend ergänzen.
Professionelle Arbeit erbringen: Die aktuell noch hohen Umgebungstemperaturen sind für die Futterernte nicht optimal, denn es besteht Risikopotenzial für Nacherwärmungen und Schimmelbildung.
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Biomasse-Zertifizierung: 4 Schritte für eine erfolgreiche Zertifizierung
Mit der Umsetzung der RED III (Richtlinie EU 2023/ 2413) durch Novellierung der Nachhaltigen forstwirtschaftlichen Biomasse-Verordnung) wurden die Grenzen für die Biomasseheizwerke von 20 MW auf 7,5 MW herabgesetzt.
Das hat zur Folge, dass wesentlich mehr der am Markt benötigten Biomasse zertifiziert sein muss.
Was aber muss ich als Biomasse-Brennstofferzeuger oder Händler nun machen, um zertifizierte Ware liefern zu können? Grundsätzlich lässt sich die Zertifizierung in 4 Schritte unterteilen.
- System-Registrierung
Wenn ich also eine Zertifizierung für Biomasse benötige, muss ich mir zuerst Gedanken machen, welche Arten von Biomasse ich zertifizieren möchte. Das heißt, habe ich ausschließlich Holz aus dem Wald, oder möchte ich auch Biomasse von landwirtschaftlichen Flächen wie Stroh, Miscanthus, usw. liefern oder habe ich sogar Abfälle und Reststoffe, für die ich eine Zertifizierung benötige.
Habe ich mir das überlegt, kann ich nun entscheiden, welches Zertifizierungssystem für mich passt. Habe ich ausschließlich lignocellulosehaltige Biomasse und bin ich vielleicht als Forstwirt schon im System PEFC registriert, wird PEFC das geeignetere System sein.
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Biogas Dienstag online ab Mai 2026
Die Green-Gas Service GmbH hat in Kooperation mit dem Kompost und Biogas Verband Österreich den „Biogas Dienstag“ ins Leben gerufen. Aufgrund des großen Interesses am Online-Informations-Format wird dieser auch 2026 wieder angeboten.
In Kooperation mit dem Kompost und Biogas Verband Österreich haben Sie die Möglichkeit ab Mitte Mai an fast jeden Dienstag bis Ende Oktober von 8 – 9 Uhr, sich in allen Themenbereichen rund um Biogas zu informieren.
Folgende Termine werden angeboten:
Schaller Feuchte-Messtechnik Getreide
Feuchte und Wassergehalt als zentrale Qualitätsparameter bei Getreide
Die Bestimmung des Wassergehalts zählt zu den wichtigsten Qualitätskontrollen entlang der gesamten Getreidewertschöpfungskette – von der Ernte über die Lagerung bis hin zur Weiterverarbeitung. Der Feuchtegehalt beeinflusst maßgeblich Lagerfähigkeit, Produktqualität und den wirtschaftlichen Wert von Getreide.
Erntefeuchte legt den Grundstein
Bereits bei der Ernte ist die exakte Erfassung des Wassergehalts von entscheidender Bedeutung. Zu feucht geerntetes Getreide birgt ein erhöhtes Risiko für Schimmelbildung, mikrobiellen Befall und Qualitätsverluste während der Lagerung. Eine präzise Feuchtemessung ermöglicht es, geeignete Maßnahmen wie Trocknung oder Belüftung rechtzeitig einzuleiten und die Lagerstabilität langfristig zu gewährleisten.

































































































































