Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Lohnunternehmer-Aktuell, Ausgabe Mai 2026
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Treffpunkt Messe Wieselburg
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Kombipreis als Alternative in der Preisgestaltung
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Neuerungen für den Einsatz von Forstunternehmen
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Zwischenfrüchte aus der Luft
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Beratungsleistungen zur Biomassezertifizierung
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Begleitung von Mähdrescher
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Kaskoversicherung für Landmaschinen
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LU-Award 2026
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Interessante Trends bei den Grasssilage-Qualitäten
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Kalk ist Fundament für stabilen Boden
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Marketing-Mix
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Hitzeschutzverordnung
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Einsatz von Praktikanten
Borkenkäfermonitoring nutzen
Das österreichische Borkenkäfer-Monitoring ist ein Service des BFW, das gemeinsam mit den Landesforstbehörden und den Forstberatern der Landwirtschaftskammern 2005 ins Leben gerufen wurde, um betroffene und interessierte Waldbesitzer über die aktuelle Flugsituation der wichtigsten Borkenkäferarten zu informieren. Die Aufstellung und Betreuung der Käferfallen sowie die Dateneingabe erfolgt durch Mitarbeiter der Landes- bzw. Bezirksforstdienste, der Landwirtschaftskammern und des Instituts für Waldschutz, BFW. Die Organisation, die wissenschaftliche Betreuung und Auswertung sowie die Erstellung der Internetplattform wird am BFW durchgeführt (Institut für Waldschutz, IKT-Abteilung).
Borkenkäfer-News
Die kühlere und windige Wetterphase im April 2026 hat österreichweit einen frühen Start ins Borkenkäferjahr gehemmt. Mit den steigenden Temperaturen jetzt im Mai 2026 hat in den begünstigten, tieferen Lagen der Schwärmflug des Buchdruckers begonnen. Vor allem für Fallen in den südlichen Landesteilen wurden bereits Fänge dokumentiert. Aufgrund der witterungsbedingten Verzögerung ist mit steigenden Temperaturen auch in anderen Regionen mit dem Schwärmbeginn und konzentrierten, massiven Schwärmen zu rechnen.
Aktuelles zum Holzmarkt
Fokus auf Waldhygienemassnahmen legen
Durch den nach wie vor andauernden Konflikt mit dem Iran hat sich die Wirtschaftsentwicklung auch in Österreich wieder deutlich verschlechtert. Vor allem die Energiepreise belasten Unternehmen und Konsumenten. In der Bauwirtschaft setzt sich damit auch die bereits schlechte Konjunktur weiter fort.
Nadelsägerundholz
Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage ist der Absatz von Nadelsägerundholz zurück gegangen. In Kombination mit einem hohen Angebot und zumeist gut bevorrateten Sägewerken ist die aktuelle Nachfrage nach Nadelsägerundholz sehr gering. Während in Niederösterreich sowie den Schadgebieten der Steiermark bestehende Waldlager wegen kontingentierter Zulieferung nur sehr zögerlich abtransportiert werden, sind diese im übrigen Bundesgebiet nahezu abgebaut. Die Preise wurden ob der Angebots-Nachfrage-Situation abgesenkt und liegen für das Leitsortiment Fichte, B, 2b+ zwischen € 110,- und € 128,-/FMO. Die Vermarktung von Kiefer ist sehr schwierig. Aufgrund der Witterung ist ein rascher Abtransport dringend erforderlich, um Qualitätsverluste durch Verblauung zu vermeiden. In diesem Zusammenhang sei auf den §19c) der Österreichischen Holzhandelsusancen verwiesen. Nach Bereitstellungsmeldung hat der Käufer sieben Werktage Zeit das Holz abzufrachten. Nach Ablauf dieser Frist geht das Risiko der Qualitätsverschlechterung auf den Käufer über. Zur Beweissicherung wird eine Fotodokumentation empfohlen.
Neuerungen für den Einsatz von Forstunternehmen
Die PEFC-Zertifizierung verlangt bevorzugt zertifizierte Unternehmen bei Holzernte und Waldpflege. Ab 2029 ist bei voll- und hochmechanisierter Holzernte der Einsatz zertifizierter Forstunternehmen verpflichtend, ausgenommen bei Maschinenengpässen aufgrund außergewöhnlicher Schadereignisse.
PEFC-Zertifizierung
Die PEFC-Zertifizierung steht für eine nachhaltige Bewirtschaftung von über 80% der österreichischen Waldfläche. Mehr als 100.000 Waldbesitzer sind Teil dieser kostenlosen Zertifizierung, die Großteils über den Holzwerbebeitrag finanziert wird. Im Zuge der letzten PEFC-Systemrevision wurden die Vorgaben zum Einsatz von Forstunternehmen überarbeitet.
In einer Übergangszeit bis Ende 2028 gilt nun: Bei regionaler Verfügbarkeit und bei ähnlichem Kosten- und Leistungsangebot sollen für Holzernte und Waldpflege bevorzugt jene Dienstleistungs- und Lohnunternehmer beauftragt werden, die über ein gültiges Dokument eines von PEFC Austria anerkannten, Kontroll- oder Zertifizierungssystems verfügen. Ein solches System ist beispielsweise ZÖFU-Zertifiziertes Österreichisches Forstunternehmen.
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Wildschutz bei Mäharbeiten im Grünland
In diesen Wochen werden von den Rehgeißen die ersten Kitze geboren. Damit beginnt eine gefährliche Zeit für Bodenbrüter, Hasen und Rehkitze.
Gefahren beachten!
Durch Tierkadaver entstehen unter Luftabschluss in der Silage gefährliche Leichengifte, die bei Rindern, Schafen, Ziegen oder anderen Wiederkäuern fatale Folgen mit Vergiftungen (Botulismus) hervorrufen können. Bei einer nachgewiesenen Fahrlässigkeit des Fahrers oder des LU können Haftungsfragen entstehen. Hier müssen die Fahrer auf ihre Verantwortung und ein richtiges Handeln beim Mähen geschult werden.
WICHTIG: Gemähte Tiere müssen aus der bearbeiteten Fläche entfernt und entsorgt werden!
Von innen nach außen mähen
Die einfachste und traditionelle Methode ist von innen nach außen zu mähen. Dazu sollte der Fahrer sofort in das Innere der Fläche fahren und dann spiralförmig nach außen mähen. Warum diese Methode Vorteile bringt, wird klar, wenn man sich mit dem Verhalten des Wildes beschäftigt. Alle Wildarten, die vorwiegend in der Deckung leben, werden im Falle einer Flucht nicht über eine offene Fläche laufen. Bei der herkömmlichen Methode – von außen nach innen – wird jedoch eine solche Fläche geschaffen. Das führt dazu, dass sich das Wild instinktiv immer mehr zur inneren, verbleibenden Fläche oder Wiese zurückzieht und dort getötet wird.
Haftung beim Rundballen pressen: Verkehrsunfall mit rollendem Siloballen
Unfallrisiko beachten
Für viele landwirtschaftliche Betriebe bilden Siloballen einen wichtigen Bestandteil der Futterversorgung. Herstellung und Transport der meist mehrere hundert Kilo schweren Ballen sind mit Unfallrisiken verbunden, die wiederum Rechts- und vor allem Haftungsfragen nach sich ziehen. Ausgehend von einer Entscheidung des Obersten Gerichtshof (OGH) sollen im Folgenden relevante rechtliche Aspekte näher erläutert werden.
Entscheidung des OGH
Der Entscheidung 2 Ob 47/14x des OGH lag ein schwerer Unfall anlässlich des Pressens von Siloballen zugrunde. Ein Landwirt hatte einen Dritten (als selbständiger Unternehmer) damit beauftragt, auf seiner Wiese Arbeiten durchzuführen, indem die dort befindlichen Futterschwaden mit der am Traktor des Unternehmers angehängten Ballenpresse aufgenommen, zu zylinderförmigen Siloballen gepresst und an einem geeigneten Ort zum späteren Abtransport abgelegt werden sollten.
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