Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Den Wandel gestalten
Liebe Lohnunternehmerinnen und
Lohnunternehmer, geschätzte
Freunde der VLÖ,
das Jahr 2025 geht mit Riesenschritten zu Ende. Es bleibt dann ein Rückblick zu den Erfolgen und Geschehnissen des Jahres.
Die klimatischen Veränderungen haben einen immer stärkeren Einfluss auf unsere Kunden und ihre Bewirtschaftungsweisen. Veränderungen bei den Kulturen führen auch zu neuen Anforderungen an uns Dienstleister. Parallel bieten die Hersteller von Maschinen hochspezialisierte Geräte an, die nur mehr von geschultem Fachpersonal bedient werden können. Ebenso steigen die Anforderungen an schlagkräftige Technik, damit die Arbeiten zum optimalen Zeitpunkt geschehen.
Doch wie steht es um uns Dienstleister? In kurzer Zeit hohe Leistungskapazitäten abrufen zu können und enorme Schwankungen beim Arbeitsanfall zwischen Schönwetter und Regentagen prägen unseren Alltag. Diese Arbeit darf und kann nicht zum Nulltarif geschehen. Wir benötigen von unseren Kunden kostendeckende Preise, denn sie profitieren von einer Angebotsvielfalt, kurzfristigen Abrufbarkeit und zuverlässigen Erledigung. Das Service-Angebot der Dienstleistungsbetriebe ist in den einzelnen Regionen Österreichs so breit, dass die Landwirte nicht verpflichtet sind den Schritt von Eigenmechanisierungen tätigen zu müssen.
Lohnunternehmen sind Teil der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette und wichtiger Bestandteil zur Sicherstellung der Produktion. Leider werden unsere Betriebe über mehrere Facetten in die Enge getrieben.
Weiterbildungsangebote LK-Technik Mold 2026
Molder Pflanzenschutzseminar: 10. Mär. 2026
Weiterbildung für den sachkundigen Pflanzenschutz-Profi!
Voraussetzung: Besitz eines Pflanzenschutz-Sachkundeausweises
Kostenbeitrag: 90,- Euro pro Person
Lenksysteme richtig nutzen: 4. Feb. 2026
Kostenbeitrag: 165,- Euro pro Person; 65,- Euro für geförderte Teilnehmer
Effizienzsteigerung durch Precision Farming im Ackerbau – Digitalisierung in der Praxis: 25. Feb. 2026 – ganztägig in Wieselburg
Kostenbeitrag: 165,- Euro pro Person; 65 Euro für geförderte Teilnehmer
Gefragte Ackerkulturen zum Frühjahrsanbau 2026
Das Ackerbaujahr 2025 war für Oberösterreichs Landwirte in Bezug auf Erträge und Qualitäten sehr erfolgreich. Ein trockenes Frühjahr sorgte bei Getreide für gute Blattgesundheit und gut verteilte, sowie im Juli überdurchschnittliche Niederschläge, führten zu Rekorderträgen bei Mais und Soja. Leider war die Preissituation aufgrund weltweiter Rekordernten, einem starken Euro und internationaler Zollpolitik, bei allen wichtigen Ackerkulturen nicht erfreulich. So stellt sich für viele Marktfruchtbetriebe die Frage, welche Kulturen rechnen sich 2026?
Wetter bestimmt Erträge
Marktanalysten sehen für die nächsten Monate bei den wichtigsten Agrarrohstoffen keine Preissignale. Erst gegen Mitte 2026 wird aufgrund des Wetterphänomens La Nina mit Dürre und Trockenheit auf der Südhalbkugel mit entsprechenden Missernten gerechnet. Nachdem davon vor allem der Agrargigant Brasilien betroffen wäre, könnten speziell bei Mais, Soja und damit auch bei Getreide die Preise wieder anziehen.
Ölsaaten liefern stabile Deckungsbeiträge
Allem vorweg kann Ackerbauern nur geraten werden, die deckungsbeitragsstarken Ölsaaten stärker in die Fruchtfolge einzubeziehen. Gerade in Oberösterreich funktionierte Winterraps in den letzten zwei Jahren mit einem Durchschnittsertrag von über 4,0 Tonnen besonders gut. Ebenso liegen die Sojaerträge in Oberösterreich die letzten Jahre beständig bei 3,5 Tonnen und die integriert wirtschaftenden Sojabauern erreichten 2025 sogar Ø 3,9 Tonnen.
LOHNUNTERNEHMEN Image-Award 2025 – Ehrung der Gewinner
Traditionell lädt der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) seine Fördermitglieder am Agritechnica-Sonntag zu einem Standabend ein – so auch in diesem Jahr. Erneut folgten wieder einige hundert Gäste der Einladung und genossen ein entspanntes „Networking“ bei leckerem Imbiss und Getränken. In seiner Begrüßung skizzierte BLU-Präsident Rainer Strompen die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen der Branche.
Award-Gewinner 2025
Ein Höhepunkt des Abends war die
Ehrung der vier Gewinner des LOHNUNTERNEHMEN Image-Award 2025. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Erneut waren Lohnunternehmen, die Mitglied eines der LU-Verbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind, zur Teilnahme eingeladen. Der Award wird von der Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN in Kooperation mit dem BLU ausgeschrieben und von den Firmen Case IH, JCB, Krone und Trelleborg bzw. Yokohama TWS unterstützt.
Grundidee des Image-Award
Teilnehmende Lohnunternehmen versenden einen exklusiven Link zu einer seitens des Beckmann Verlages generierten Zufriedenheitsumfrage an ihre Kunden. Die Ergebnisse werden anonymisiert ausgewertet. Jeder Teilnehmerbetrieb erhält somit kostenfrei eine Auswertung seiner Umfrage und kann anhand der Ergebnisse eventuelle Verbesserungspotenziale und zusätzliche Kundenbedürfnisse identifizieren.
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Praktische Anwendung von Precision Seeding bei Soja
Was ist das? Wie komme ich dazu? Was bringt es?
Die Präzisionssaat (Precision Seeding) bezeichnet die teilflächenspezifische Anpassung der Saatstärke im Feld mithilfe digitaler Applikationskarten. Ziel ist es, die Bestandesdichte an die tatsächlichen Bodengegebenheiten anzupassen und damit das Ertragspotenzial bestmöglich auszuschöpfen.
Feldversuche von SAATBAU LINZ und der Innovation Farm Wieselburg haben in mehrjährigen Versuchen gezeigt, dass bei Soja das Ertragsmaximum bei rund 60 Pflanzen/m² liegt. Um diese Bestandesdichte möglichst sicher zu erreichen, wird auf schwächeren Teilflächen die Saatstärke erhöht – im Gegensatz zur Strategie bei der teilflächenspezifischen Maisaussaat, wo in ertragsschwachen Bereichen häufig reduziert wird.
Wie funktioniert Precision Seeding mit Farmdok?
Farmdok bietet in Kooperation mit SAATBAU LINZ seit November 2025 ein Funktionsmodul für die variable Soja-Aussaat an. Damit können Lohnunternehmer und Landwirte ohne großen Zusatzaufwand Applikationskarten für Soja erstellen.
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Papamonat
Der Papamonat ist ein Rechtsanspruch für Väter, die mit ihrem Kind im gemeinsamen Haushalt leben, um einen Monat unbezahlten Urlaub im Zeitraum nach der Geburt des Kindes zu nehmen.
Die Voraussetzungen dazu sind im Väterkarenzgesetz geregelt. Es handelt sich somit um eine Dienstfreistellung von berufstätigen Vätern für einen Monat anlässlich der Geburt des Kindes. Die Erwerbstätigkeit wird nach der Geburt des Kindes unterbrochen, um sich der Familie widmen zu können. Während des Papamonats entfällt die Entgeltzahlung durch den Arbeitgeber.
Zeitraum
Als Zeitraum gilt von der Geburt des Kindes (ab dem darauffolgenden Tag) bis zum Ablauf des Beschäftigungsverbots der Mutter gemäß Mutterschutzgesetz. Das ist der Zeitraum von acht Wochen nach der Geburt, bei Früh-, Mehrlings- und Kaiserschnittgeburten zwölf Wochen. Der letztmögliche Tag des Anspruchs auf Papamonat ist der letzte Tag des Beschäftigungsverbots der Mutter des Kindes. Es ist der Naturalmonat zu verstehen z.B. 18. Mai bis
17. Juni. Die Freistellung dient zum Zwecke der Kinderbetreuung.
Planung
Ein geplanter Papamonat muss dem Arbeitgeber gemeldet werden. Dieser kann den Papamonat nicht verweigern. Anspruchsberechtigt sind erwerbstätige Väter und bei gleichgeschlechtlichen Paaren der zweite Elternteil, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.






















































































































