Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Geschäftsbericht 2020 der VLÖ
In den ersten Monaten des Jahres findet in der VLÖ der traditionelle Lohnunternehmer-Tag statt. Corona bedingt konnte heuer diese Veranstaltung nicht stattfinden. Aus diesem Grund fassen wir beiliegenden Geschäftsbericht in schriftlicher Form zusammen.
Berufsverband für ländliche Unternehmer
Die VLÖ ist ein österreichweiter Berufs- und Branchenverband für ländliche Unternehmer. Unsere Mitgliedsbetriebe erbringen Dienstleistungen in den Sparten Agrarservice, Forst, Grünraum und Infrastruktur.
Wir unterstützen die Unternehmen durch verschiedene Beratungs- und Serviceleistungen zur Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs. Weitere Aufgaben sind die Interessensvertretung, Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen und Maßnahmen zur Professionalisierung der Betriebe.
Verschärfte Kontrollen durch Arbeitsinspektion in Forstunternehmen (Holzschlägerungsbetrieben)
Kontrollen in den nächsten Wochen
In einer Schwerpunktaktion werden in den nächsten Wochen Betriebsstätten von Forstunternehmen bei der Einhaltung der Schutzvorschriften sowie bei der Holzernte kontrolliert. Gleichzeitig erfolgt eine Beratung der Arbeitgeber bei der Gestaltung sicherer Arbeitsbedingungen. Die Kontrollen und Beratungen werden sich auf die Arbeitsplatzevaluierung zu den Holzerntearbeiten (Baumfällung und maschinelle Holzrückung) erstrecken sowie auf die Auswahl von Arbeitnehmern und geeigneten Aufsichtspersonen.
Sicherheit und gegenseitiges Verständnis auf der Straße
Zur Verbesserung des Verständnisses auf der Straße von Fahrern mit großen Maschinen und anderen Verkehrsteilnehmern sind Positivbeispiele wichtig.
Verkehrskampagne
Die Verkehrskampagne #agrarFAIRkehr unseres Schwesternverbands BLU in Deutschland zeigt ein sehr schönes Beispiel. Sie können als Lohnunternehmer die erstellten Videos, zum Beispiel im Getreidedrusch, ihren Bekannten in der Region als Link zum Anschauen des Kurzvideos - und damit zur Verbesserung des Verständnisses - senden.
Bildquelle: Verkehrskampagne #agrarFAIRkehr, Bundesverband Lohnunternehmen Deutschland
Verwenden Sie nachstehenden Link:
agrarFAIRkehr: Miteinander reden sicher ankommen (Teil IV) - YouTube
Binden Sie die Bevölkerung ein
Machen Sie mit, die Geschehnisse im Straßenverkehr unserer Bevölkerung praxisnah weiterzugeben. Über die Social-Media-Kommunikation via Facebook, Instagram sprechen Sie die Verkehrsteilnehmer entsprechend an.
Landmaschinen haben größere Abmessungen
Genau der Unterschied macht es aus: große Maschinen sind mit geringer Fahrgeschwindigkeit und größeren Abmessungen auf den Straßen ein Hindernis. Beim Abbiegen an Kreuzungen wird ein Ausscheren oftmals unterschätzt und dadurch können gefährliche Situationen entstehen.
Bei Nässe sind Fahrzeug- und Straßenverschmutzungen schnell möglich und daher müssen diese Gefahren bewusst gemacht werden.
Besseres Verständnis
Es geht darum mehr Achtsamkeit und gegenseitiges Verständnis im Straßenverkehr zu werben und dazu am Image der Lohnunternehmen zu arbeiten und die Bevölkerung über ihre Tätigkeit aufzuklären. Die großen und leistungsfähigen Maschinen sind für eine effiziente Landwirtschaft erforderlich. In kurzen Erntefenstern muss die schlagkräftige Technik ein optimales Arbeitsergebnis erzielen.
Begrünungseinsaat bei Getreide – weniger ist mehr!
Die Begrünungseinsaat ist eine äußerst kostengünstige und arbeitsextensive Möglichkeit Begrünungen anzulegen. Das Besondere daran: Auf eine Bodenbearbeitung wird gänzlich verzichtet! Der Erfolg insbesondere in Trockenjahren macht dieses Verfahren besonders interessant.
Bei Begrünungseinsaaten wird das Zwischenfruchtsaatgut am Feld lediglich ausgestreut und mit dem vorhandenen Strohmulch abgedeckt. Durch den Verzicht auf eine Bodenbearbeitung werden einerseits große Mengen an unproduktivem Wasserverlust vermieden und andererseits der kapillare Wasseranstieg bis an die Bodenoberfläche aufrechterhalten. Unterhalb der isolierend wirkenden Strohmulchdecke entsteht dadurch – selbst unter trockensten Bedingungen – ein feuchtes Milieu, in dem optimale Keimbedingungen herrschen. Dieser Vorteil gegenüber herkömmlichen Begrünungsanbauverfahren hat sich in den langjährigen Praxisversuchen der Boden.Wasser.Schutz.Beratung der Landwirtschaftskammer OÖ eindrucksvoll wiederholt bestätigt.
Weitere Vorteile dieses Verfahrens sind der Zeitvorsprung und damit die Verlängerung des Begrünungszeitraums, bestmöglicher Erosionsschutz auf der Fläche und – überraschender Weise – meist keinerlei Probleme mit Ausfallgetreide und Unkräutern. Damit dieses System funktioniert müssen allerdings einige Voraussetzungen gegeben sein.
Bodenverbesserung mit Kalk nach der Getreideernte
Seit einigen Jahren wird der Ausbringung von Düngekalken wieder vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Es gibt dafür auch gute Gründe.
Schwerere Maschinen beanspruchen den Boden mechanisch viel stärker und es kommt häufiger zu Bodenverdichtungen. Um diesen Verdichtungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass der Boden eine stabile Struktur aufweist. Außerdem führen zu niedrige pH-Werte im Boden zu schlechteren Erträgen und zu geringerer Wasserspeicherung. Niedrige pH-Werte entstehen durch natürliche Kalkverluste (Pflanzenentzug, Niederschlag usw.) oder aber auch durch den Einsatz von sauer wirkenden Handelsdüngern. Die Bodenstruktur und der pH-Wert können mit Düngekalken wieder verbessert werden. Sie liefern das für die Bodenstruktur so wichtige Kalzium und bringen den pH-Wert in den optimalen Bereich zwischen pH 5,5 und 7,0. Doch beim Einsatz von Düngekalken gibt es einiges zu beachten.
Emissionsarme Gülleausbringung
Maßnahmen zur Ammoniakreduktion und Anwendungsbeispiele bei der Ausbringtechnik.
Wesentliche Erhöhung der bodennahen Ausbringung erforderlich
In Österreich werden durch die Maßnahme „Bodennahe Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern und Biogasgülle“ nachweisbar rund 3 Mio. m³ flüssiger Wirtschaftsdünger bodennah ausgebracht.






















































































































