Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Liebe Lohnunternehmerinnen und
Lohnunternehmer, geschätzte
Freunde der VLÖ,

das Jahr 2025 geht mit Riesenschritten zu Ende. Es bleibt dann ein Rückblick zu den Erfolgen und Geschehnissen des Jahres.
Die klimatischen Veränderungen haben einen immer stärkeren Einfluss auf unsere Kunden und ihre Bewirtschaftungsweisen. Veränderungen bei den Kulturen führen auch zu neuen Anforderungen an uns Dienstleister. Parallel bieten die Hersteller von Maschinen hochspezialisierte Geräte an, die nur mehr von geschultem Fachpersonal bedient werden können. Ebenso steigen die Anforderungen an schlagkräftige Technik, damit die Arbeiten zum optimalen Zeitpunkt geschehen.
Doch wie steht es um uns Dienstleister? In kurzer Zeit hohe Leistungskapazitäten abrufen zu können und enorme Schwankungen beim Arbeitsanfall zwischen Schönwetter und Regentagen prägen unseren Alltag. Diese Arbeit darf und kann nicht zum Nulltarif geschehen. Wir benötigen von unseren Kunden kostendeckende Preise, denn sie profitieren von einer Angebotsvielfalt, kurzfristigen Abrufbarkeit und zuverlässigen Erledigung. Das Service-Angebot der Dienstleistungsbetriebe ist in den einzelnen Regionen Österreichs so breit, dass die Landwirte nicht verpflichtet sind den Schritt von Eigenmechanisierungen tätigen zu müssen.
Lohnunternehmen sind Teil der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette und wichtiger Bestandteil zur Sicherstellung der Produktion. Leider werden unsere Betriebe über mehrere Facetten in die Enge getrieben.

Zum einen durch die volkswirtschaftliche Situation für die Landwirtschaft, wo Verarbeiter und Händler das Urprodukt billig halten und zum anderen, wo korrekt agierende Unternehmen, die Mitarbeiter zur Sozialversicherung anmelden, Steuern und Abgaben zahlen, von ihren Mitbewerbern zum Beispiel im Rahmen landwirtschaftlicher Nebenrechte und einem Wegschauen der Behörden unterspült und somit ausgehöhlt werden. Die Mentalität „Geiz ist Geil“ verführt sich außerhalb von Regeln zu bewegen. Der Grundsatz, dass jede Erwerbsarbeit einer Sozialversicherung und Steuer unterliegt, gilt bei diesen Akteuren scheinbar nicht.
Als Branchenverband sehen wir uns in der Pflicht gegenüber Behörden und gesetzgebenden Stellen diesen Umstand aufzuzeigen, denn es geht um unsere eigene Existenz und um die Absicherung unserer Mitarbeiter. Wer Fahrer außerhalb des Systems beschäftigt, darf auch nicht überrascht sein, wenn der Staat für Sozialleistungen kein Geld hat.

Abschließend bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen für das neue Jahr alles Gute und vor allem Gesundheit.

Ihr Manfred Humer

 

 

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