Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Unter dem Begriff „versorgungskritisches Gesundheits- und Schlüsselpersonal“ fallen im Sinne dieser Definition Angehörige von Berufsgruppen wie Gesundheits- und Pflegepersonal, Personal zu Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Einsatzdienste, Personal zur Aufrechterhaltung von kritischen Infrastrukturen und sonstiges Personal zur Aufrechterhaltung der Grundbedürfnisse des öffentlichen Lebens (z.B. Lebensmittelversorgung, Telekommunikation, etc.).

Zuordnung Schlüsselpersonal

Zu diesen Gruppen zählen bspw. Winterdienst-Einsatzfahrer, Forstunternehmen bei der Durchführung von unaufschiebbaren Arbeiten z.B. Freilegen von Stromleitungen oder Zufahrtswegen nach Sturmkatastrophen, dringend durchzuführende Schlägerungen aufgrund von Ereignissen, unaufschiebbare Erntearbeiten in der Landwirtschaft, usw. Diese Zuordnung gilt nur für tatsächlich versorgungskritisches Personal und nicht automatisch für Angehörige der angeführten Berufsgruppen und Tätigkeitsbereiche. Weiter ist die regionale Notwendigkeit der Aufrechterhaltung versorgungskritischer Infrastrukturen zu berücksichtigen.

Beruflicher Einsatz von Kategorie I-Kontaktpersonen (Quarantäne)

Wenn eine Kategorie I-Kontaktperson als absolut unentbehrlich angesehen wird und durch deren Abwesenheit ein unabwendbarer Schaden entsteht, dann kann diese Person als Schlüsselperson durch die zuständige Gesundheitsbehörde (Bezirkshauptmannschaft) qualifiziert werden. Hierfür muss ein Antrag auf „versorgungskritisches Schlüsselpersonal“ bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eingebracht werden. Versorgungskritisches Schlüsselpersonal, dass als Kategorie I-Kontaktperson klassifiziert wurde, darf nur dann außerhalb des Wohnorts weiterarbeiten, wenn aufgrund des gesundheitlichen Zustands kein Hinweis auf COVID-19 vorliegt.

Maßnahmen zur Risikominimierung

Um sicherzustellen, dass mögliche Infektionswege trotz notwendiger beruflicher Tätigkeit weitgehend reduziert werden, haben die jeweiligen Vorgesetzten sowie die betroffenen Personen selbst verpflichtend auf die Einhaltung der Verhaltensregeln zu achten. Handelt es sich um selbständig tätige Personen oder Personal bei dem die Vorgesetzten nicht unmittelbar vor Ort sind, so darf eigenverantwortliches Handeln vorausgesetzt werden, gegebenenfalls in Rücksprache mit der Bezirksverwaltungsbehörde. Dabei sind bestimmte Maßnahmen laut dem Dokument des BMSGPK (Sozialministerium) zu beachten.

Anbei erhalten Sie das Dokument des BMSGPK zum Umgang mit Kategorie I-Kontaktpersonen bei versorgungskritischem Schlüsselpersonal.

Bei näheren Fragen steht die VLÖ gerne zu Ihrer Verfügung.

 

 

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