Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Diese Begriffe stehen in Zusammenhang mit Haftungen aus einem Rechtsgeschäft. Wer Dienstleistungen erbringt oder Waren verkauft, beispielsweise Arbeitserledigungen durchführt oder Maschinen anbietet, muss sich mit den Fragen der Haftung befassen.
Die Begriffe Gewährleistung und Garantie werden immer wieder verwechselt. 

Gewährleistung

Wenn Sie eine Dienstleistung z.B. Maissaat, Getreidedrusch, Holzschlägerung, Landschaftpflegearbeiten, etc. erbringen sind Sie gesetzlich verpflichtet für das erbrachte Werk zu haften. Im Rahmen der Gewährleistung haften Sie für die mangelfreie Leistung beziehungsweise Lieferung, unabhängig ob ein Verschulden vorliegt oder nicht. Sie haften aber nur für die Sache selbst, aber nicht für Folgeschäden. Es ist dies die gesetzlich vorgesehene Haftung des Werkerbringers oder des Verkäufers für Mängel, die die Leistung beziehungsweise Lieferung bereits im Zeitpunkt der Übergabe aufweist, auch wenn sich dieser Mangel vielleicht erst später zeigt (geheimer oder verborgener Mangel). Von einem Mangel spricht man dann, wenn die bedungenen (vertraglich vereinbarten) oder gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften der Leistungen oder Sache nicht vorliegen. Der Werkerbringer wird damit verpflichtet bei Mangelhaftigkeit eine Verbesserung, einen Austausch oder Preisreduktion vorzunehmen. Defekte, die dem gewöhnlichen Verschleiß entsprechen sind in der Regel nicht als Mangel zu qualifizieren. Entstehen Mängel erst nach Übergabe neu, handelt es sich dabei um keinen Gewährleistungsfall. Die Gewährleistung gilt für Dienstleistungen und Warengeschäfte und bedeutet, dass die kaufvertraglich vereinbarte Beschaffenheit einschließlich der Werbeaussagen zutreffen. 

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