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Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
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Weniger Ammoniak durch neue Technik

Die Reduktion von Ammoniakemissionen in der Landwirtschaft stand beim ÖKL-Kolloquium am 20. November 2019 im Mittelpunkt.
Rund 80 Personen diskutierten im Haus der Landwirtschaft in Wels über die Maßnahmen zur Einhaltung der NEC-Richtlinie (National Emission Ceelings). Für die Landwirtschaft ist vor allem Ammoniak (NH3) relevant, der als Feinstaub-Vorläufersubstanz die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährdet und negative Einflüsse auf Umwelt und Biodiversität hat. 

Problematik aus der Sicht des BMNT

MR Ing. Lukas Kaupe erläuterte: Österreich hat die vereinbarte Höchstmenge bei Ammoniak bereits 2016 überschritten und somit die Reduktionsverpflichtungen nicht erreicht, wodurch erhebliche Strafzahlungen im Raum stehen. Trotz Maßnahmen zur Minderung der Ammoniakfreisetzung stiegen die Emissionen in den letzten Jahren. Grund dafür sind in erster Linie die Umstellung auf Laufställe, höhere Milchleistungen pro Tier und der erhöhte Einsatz von Harnstoff in der Düngung. Kaupe verwies darauf, dass auch das Ziel für 2020 (ca. 62.000 Tonnen/Jahr) klar verfehlt werden wird. Die Prognose für 2030 zeigt einen Anstieg um 14%, anstatt der angestrebten Reduktion von 12% im Vergleich zum Basisjahr 2005. Die Inanspruchnahme freiwilliger Maßnahmen reicht aktuell nicht aus, um die verbindliche Höchstmenge einzuhalten. 

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